Filetsteak vom Rind grillen

Das Rinderfilet – worauf du beim Grillen achten solltest

Das Rinderfilet ist das edelste Stück vom Rind. Folglich erweckt dieses erstklassige Stück Fleisch, das sich durch seine butterzarte Konsistenz auszeichnet, bei Fleischliebhabern diverse Vorstellungen, denn das Filet ist so vielseitig einsetzbar wie kein anderes Stück Fleisch vom Rind. Nicht umsonst trägt es in der Weltküche klangvolle Namen wie Tenderloin (England), Chateaubriand (Frankreich), Solomillo de ternera (Spanien) oder Filetto di manzo (Italien), die jedem Fleischliebhaber das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Besonders beliebt ist das Filet als Medaillon und Steak-Cut sowohl bei weiblichen Fleischfans als auch bei Sportlern, die stark auf ihre Ernährung und Zufuhr von Fetten achten, dabei jedoch nicht auf Genuss verzichten möchten. Der Grund ist ganz einfach, denn neben seiner zarten Struktur zeichnet sich sowohl das Filetsteak als auch das Medaillon durch seinen Fettgehalt von unter 5 Prozent.

Woher stammt das Filet vom Rind?

Das Filet, das in Deutschland auch als Lendenbraten bekannt ist, ist ein langer, keulenförmiger Muskelstrang aus dem Hinterviertel des Rindes. Dieser Muskel erstreckt sich von den Lendenwirbeln bis zur Wirbelsäule. Dieser Lage hat das Filet auch seine feinfaserige Struktur sowie seine Saftigkeit zu verdanken, denn der sogenannte Psoamuskel ist Teil der Rückenmuskulatur des Tieres. Durch diese Konstellation bekommt das Filet auch seine charakteristisch feine Marmorierung. Vom gesamten Schlachtgewicht beansprucht das Filet lediglich zwei bis vier Kilogramm. Somit ist dieser längliche Teil das teuerste Stück am ganzen Rind.

Rinderfilet kaufen und richtig zubereiten

Wer frisches Rinderfilet kaufen möchte, kann sich je nach Wunsch für ein saftiges Mittelstück, ein küchenfertig auf 250 bis 350 Gramm vorportioniertes Filet Medaillon oder gleich ein ganzes Filet entscheiden. Sie haben die Qual der Wahl. Denn unser Angebot an Spitzenfleisch reicht vom Rinderfilet Medaillon vom maisgefütterten Black Angus Beef aus Australien über deutsches Wagyu Filet. Die Entscheidung, ein ganzes Rinderfilet zu kaufen, ist allerdings mit etwas mehr Arbeit verbunden. Das feine Fleisch muss vor der Portionierung nämlich noch mit Hilfe eines scharfen Messers von Faszien, Sehnen und Silberhäuten befreit werden. Ohne diesen Schritt verzieht sich das Rinderfilet beim Braten und bekommt eine unschöne Optik. Um das edle Fleisch vollständig zu nutzen, sollte aber auch der durch das Säubern anfallende Verschnitt nicht weggeworfen werden. Dieser eignet sich nämlich hervorragend als Grundlage für eine würzige Soße, die sowohl zum Steak-Cut als auch zum Rinderfilet Medaillon gereicht werden kann.

Empfehlung für die Zubereitung des Filets

Ganz egal welchen Cut du vom Rinderfilet kaufst, gelten einige Regeln. Damit das Filetsteak, Filet Medaillon und Co perfekt gelingt, sollte das Fleisch langsam gegart werden. Wird es nämlich zu lange bei hoher Hitze gegrillt, neigt es durch seinen geringen Fettanteil zum Übergaren und wird schnell zäh. Das wichtigste Werkzeug ist daher das Fleischthermometer, mit dem du die Kerntemperatur beim Zubereiten immer unter Kontrolle hast. Wir empfehlen, das Filet medium-rare zuzubereiten, wodurch das Fleisch am saftigsten bleibt. Das entspricht einer Kerntemperatur von 55 bis 58 °C. Perfekt gelingt das Filet und Rinderfilet Medaillon, wenn Sie von beiden Seiten kurz unter großer Hitze zubereitet werden, bis das Fleisch außen goldbraun wird. Anschließend lässt du das Filet im vorgeheizten Backofen auf 120 bis 140 Grad Celsius bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. Je nach persönlichem Geschmack kann das Fleisch abschließend in heißer Butter geschwenkt und mit Meersalz, Rosmarin und grobem Pfeffer gewürzt werden. Als Beilage empfehlen sich gebackene Kartoffeln ebenfalls in Rosmarin und Butter zubereitet.

Garstufe Filet Steak

Garstufe Rare Medium Rare Medium Medium Well Well Done
Kerntemperatur Filet Steak 43 - 45°C 46 - 55°C 56 - 61°C 62 - 68 °C ab 68°C